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Unheilvoller Nachbar
Unheilvoller Nachbar

Unheilvoller Nachbar

Originally published in Internationale Politik

Emomali Rahmon, Staatspräsident Tadschikistans, spricht gern von demokratischen Werten. Doch seine Präsidentschaft ist geprägt von wirtschaftlicher Stagnation, Korrup­tion und Misswirtschaft. Die einzige Oppositionspartei von Bedeutung, die Partei der Islamischen Wiedergeburt (PIW), wurde zu einer terroristischen Organisation erklärt und verboten. 2015 haben manipulierte Wahlen und Dutzende Festnahmen politische Gegner verstummen lassen; einer der Oppositionsführer wurde im März im türkischen Exil ermordet. Aktivisten haben Angst vor Verfolgung und die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen ist gefährdet.

Nur hat das harte Durchgreifen die Lage für den Staatspräsidenten nicht verbessert. Der Verwaltungs- und Sicherheitsapparat ist schwach, die Folgen des Bürgerkriegs zwischen 1991 und 1997 in der Gesellschaft spürbar. In einigen Gebieten, die während der Kämpfe von der Vereinigten Tadschikischen Opposition (VTO) kontrolliert wurden, hat sich die Zentralregierung auch nach dem Friedensabkommen von 1997 nie vollständig durchsetzen können. Ein russischer Diplomat vermutet, dass die Regierung tatsächlich nur 30 Prozent des Landes kontrolliert. Ehemals loyale Anhänger des Regimes desertieren: Der Chef der Polizei-Spezialkräfte, Gulmurod Khalimov, lief im Mai 2015 zum so genannten Islamischen Staat über; der stellvertretende Verteidigungsminister Abduhalim Nazarzoda soll für eine Terrorattacke auf eine Polizeistation im September vergangenen Jahres verantwortlich gewesen sein, wurde von Sicherheitskräften verfolgt, verhaftet und später wegen Landesverrats angeklagt. Rahmons drakonische Reaktionen auf politische Opposition, den zivilen Protest und islamische Gruppierungen verschärfen die Lage.

Verbot islamischer Parteien

Das Friedensabkommen von 1997 beendete nach fünf Jahren die Kämpfe zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen, die 60 000 bis 100 000 Tote gefordert und die Wirtschaft zerstört haben. Das Friedensabkommen sah ein Mehrparteiensystem vor, das die Aktivitäten des politischen Islam und anderer Teile der Gesellschaft in legale Bahnen lenken sollte. Im Jahr 2000 gewann die Partei der Islamischen Wiedergeburt (PIW) zwei der 63 Unterhaussitze im Parlament, während ehemalige VTO-Mitglieder im Rahmen der Machtteilung Posten in Regierung und im Sicherheitsdienst erhielten. Die begrenzte politische Teilhabe der PIW bildete die Grundlage des Friedensabkommens. Staats­präsident Rahmon misstraute jedoch weiterhin den Verbindungen einiger ehemaliger VTO-Kommandeure. Er fürchtete den Gegenwind aus Regionen, die sich weiterhin gegen die Zentralregierung stellten.

Nach dem Tod des PIW-Führers Said Abdullah Nuri im Jahr 2006 rückte ein moderater Islamist, der gebildete und redegewandte Mukhiddin Kabiri, an dessen Stelle. Von diesem Zeitpunkt an empfand Präsident Rahmon die Partei der Islamischen Wiedergeburt als direkte Gefährdung seiner Macht. Vor den Parlamentswahlen am 1. März 2015 wies die Regierung Imame an staatlich registrierten Moscheen an, in ihren Predigten dazu aufzurufen, nicht für die als „Kriegspartei“ bezeichnete PIW zu stimmen. In „offenkundig manipulierten“ Wahlen erhielt die PIW nur 1,5 Prozent der Stimmen und verlor ihre beiden Parlamentssitze. Da ihr Anführer Kabiri befürchtete, verhaftet zu werden, floh er in die Türkei. Im August verbot die Regierung die PIW und erklärte sie zur terroristischen Vereinigung.

Nachdem ehemaligen Anhängern der Vereinigten Tadschikischen Opposition eine formale politische Repräsentation im Parlament vorenthalten wurde und die Regierung versuchte, einen moderaten Islam „von oben“ zu propagieren und durchzusetzen, wurden radikalere Alternativen besonders für junge Islamisten attraktiv.

Überläufer zum IS

Dass der Chef der Spezialkräfte der tadschikischen Polizei, Oberst Gulmurod Khalimov, zum IS überlief, war ein schwerer Schlag für den Präsidenten. Khalimov, der in den USA und Russland ausgebildet worden war, galt als loyal. Niemand hatte Kontakte zur Opposition vermutet. Im Mai 2015 tauchte aber auf YouTube ein Video auf, in dem er drohte: „Hört zu, ihr Hunde, Präsident und Minister. Wenn ihr wüsstet, wie viele junge Männer, unsere Brüder, hier sind, die sich danach sehnen, zurückzukehren, um die Scharia wieder einzuführen. … Wir kommen zu euch, so Gott will, um euch niederzumachen … Hört zu, ihr amerikanischen Schweine, ich war drei Mal in Amerika und ich habe gesehen, wie ihr Kämpfer ausbildet, um Muslime zu töten. So Gott will, werde ich mit dieser Waffe in eure Städte kommen, in eure Häuser, und wir werden euch töten.“

Überläufer Khalimov wetterte gegen die repressive Religionspolitik der Regierung Rahmon und forderte ganz gezielt unzufriedene Gruppierungen im Regierungsapparat und unter Wanderarbeitern zum Sturz des Präsidenten auf. Bemerkenswert ist, dass Khalimov vor allem auf die Unterdrückung einer freien Religionsausübung von Muslimen einging. Es gibt keinen Hinweis, dass die Masse der Bevölkerung gewaltsamen religiösen Extremismus unterstützt. Die harschen Maßnahmen der Regierung gegen den Islam an sich haben den Unmut religiöser Tadschiken geschürt und gemäßigte Gläubige radikalisiert.

Der Anteil islamistischer Extremisten unter Tadschikistans 8,2 Millionen Einwohnern ist relativ gering. Dennoch sind sie ein beachtliches potenzielles Risiko. Hunderte Tadschiken sollen sich dem IS angeschlossen haben, und das ist einem OSZE-Mitarbeiter zufolge noch eine „extrem konservative“ Schätzung. Die schwarzen Flaggen des IS wurden in mehreren Gebieten gesehen, vor allem nahe der afghanischen Grenze. Ein UN-Mitarbeiter erklärt: „Die potenzielle Radikalisierung der tadschikischen Jugend ist ein Grund zur Sorge … Der IS hat ein sehr gewieftes Rekrutierungssystem, und das Gefühl von Stabilität und Zusammengehörigkeit, mit dem tschetschenische Russen werben, hat sich als effektiv erwiesen … Das Leben in Tadschikistan ist schwieriger geworden und ohne finanzielle Perspektive. Der Reiz und die Anziehungskraft des IS sind verständlich.“

Die lange Grenze zu Afghanistan

Die 1300 Kilometer lange tadschikisch-afghanische Grenze ist ein Schwachpunkt für Sicherheit in Zentralasien, denn sie steht unter wachsendem Druck durch die Taliban, die die nordafghanischen Distrikte auf der anderen Seite kontrollieren. Es besteht das Risiko, dass kampferprobte militante Islamisten sich mit einer kleinen Anzahl von potenziellen Verbündeten in Tadschikistan zusammentun. Die Stärke der tadschikischen Armee, die eine zweite Verteidigungslinie hinter den 16 000 Grenzsoldaten bildet, ist nicht überzeugend. Wenn Militante in Richtung Norden auf Usbekistan vorstoßen würden, würde wahrscheinlich die von Moskau geführte Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) um Unterstützung gebeten werden. Aufgrund seiner Lage zwischen Afghanistan und Usbekistan und seines derzeit fragilen Zustands ist Tadschikistan sowohl ein Konflikt- wie ein Destabilisierungsrisiko.

Zentralasiatische Regierungen mögen die Gefahren durch islamistische Extremisten zuweilen übertreiben, um sich wichtiger zu machen, finanzielle Vorteile zu erlangen oder interne Repressionen zu rechtfertigen. Zu unterschätzen ist diese Gefahr jedoch nicht. Die teilweise revidierte Ankündigung der USA, Truppen aus Afghanistan abzuziehen, und Pakistans Entscheidung, Kämpfer in Nordwasiristan nahe der af­ghanischen Grenze anzugreifen, erhöhen dieses Risiko noch. Unter anderem führte es dazu, dass ausländische Kämpfer, darunter Tadschiken, Usbeken, Kirgisen, Tschetschenen und Uighuren, in die afghanische Badachschan-Provinz vorrückten, von wo aus sie Angriffe gegen die afghanische Armee in den Provinzen Kundus, Badachschan, Baglan, Faryab und Tachar verübten.

Ein ehemaliger hochrangiger Beamter des kirgisischen Verteidigungsapparats vermutet, dass Kämpfer in Nordafghanistan innerhalb von „zwei oder drei Jahren“ versuchen könnten, nach Zentralasien vorzustoßen. Innerhalb der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) haben sich jetzt einige Fraktionen dem IS angeschlossen, andere den Taliban in den Grenzgebieten zu Tadschikistan. Ihr eigentliches Interesse gilt zwar weiterhin Usbekistan; trotzdem könnten sie versuchen, die Schwäche Tadschikistans zu nutzen, um dort Fuß zu fassen.

Der russische Präsident, Wladimir Putin, schätzt die Situation an der afghanisch-tadschikischen Grenze als kritisch ein und hat deshalb militärische Unterstützung zugesagt. Russlands Militärbasis in Tadschikistan – die größte im Ausland – soll bis 2020 von 5900 auf 9000 Soldaten aufgestockt werden. „Hochentwickelte Kampfflugzeuge, Angriffshubschrauber und unbemannte Drohnen“ wurden als Teil einer „dreistufigen Verteidigung“ dorthin abkommandiert. Außerdem hat Russland seine militärische Präsenz in der Nähe der Hauptstadt Duschanbe verstärkt, was nahelegt, dass es sich der vielfältigen Bedrohungen in Tadschikistan bewusst ist. „Tadschikistan kann legale Hilfe von Russland bekommen, wenn die Bedrohung von außerhalb kommt“, so ein russischer Diplomat. „Das Problem ist, wenn der Gegner von innen kommt und wir kein Mandat zur Intervention haben … Das ist Rahmons internes Problem. Wir können ihn nicht retten, wenn er die falschen innenpolitischen Maßnahmen ergreift.“

Ein Friedensabkommen in Afghanistan könnte Risiken für Tadschikistan nach sich ziehen: Gruppierungen mit ausländischen Kämpfern wie die Islamische Bewegung Usbekistans würden vermutlich ausgeschlossen und manche Kämpfer so dazu verleitet, nach Zentralasien vorzustoßen, wo die Staaten auf die Rückkehr von militanten Kämpfern nicht vorbereitet sind. Jedes Friedensabkommen sollte daher ausländische Kämpfer kooptieren.

Florierender Drogenhandel

Auch der Drogenhandel ist weiterhin ein großes Problem, denn die wichtigste Route für afghanisches Opium nach Europa führt durch Tadschikistan. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Sicherheit der tadschikischen Grenzen und die innere Stabilität des Landes. Die Erträge aus den Drogengeschäften sind beträchtlich und machen 20 bis 30 Prozent des BIP aus; das Geld kommt in den Wirtschaftskreislauf und wird so gewaschen. Das Fehlen echter wirtschaftlicher Entwicklung in Tadschikistan hat Folgen für Politik und Sicherheit; die Kontrolle lukrativer Märkte führt zu Rivalitätskämpfen zwischen regionalen Eliten und innerhalb der korrupten Sicherheitsdienste.

Westliche und russische Unterstützung bei der Sicherung von Grenzen und bei der Bekämpfung des Drogenhandels haben bislang nur wenig Wirkung gezeigt. Schätzungen zufolge betrugen die Kosten für das von der EU finanzierte Border Management for Central Asia (BOMCA)-Programm, für die OSZE-Stabsakademie für Grenzmanagement (OSCE Border Management Staff College), für die Projekte der Internationalen Organisation für Migration der UN und für bilaterale, meistens von den USA finanzierte sicherheitspolitische Maßnahmen und Trainingsprogramme zwischen 2005 und 2013 rund 83 Millionen Dollar. Doch es fehlt an der „aktiven Umsetzung“ dieser Projekte auf Seiten Tadschikistans, heißt es.

Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten in Zentralasien wird seit über zehn Jahren von den militärstrategischen Zielen in Afghanistan überschattet. Die USA und einige EU-Länder haben in der Region mit repressiven Regimen eng zusammengearbeitet, um logistische Unterstützung für Militäroperationen in Afghanistan zu erhalten; bei Menschenrechtsverletzungen wurde da oft ein Auge zugedrückt.

Doch ausbleibende Fortschritte bei der Bekämpfung des Drogenhandels und eine immer repressivere Politik in Tadschikistan sollten zu einer Neubewertung der Situation führen. Die Vereinigten Staaten haben in Tadschikistan Millionen Dollar in Programme zur Bekämpfung des Drogenhandels investiert. Den Empfängern dieser Gelder werden allerdings Menschenrechtsverletzungen wie Folter und außergerichtliche Hinrichtungen vorgeworfen. Ein Kritiker sagt: „Die USA dürfen das Verhalten der tadschikischen Regierung nicht einfach so hinnehmen. Von Amerikanern trainierte tadschikische Kampfeinheiten unterstützen den Präsidenten, schützen den Drogenhandel und erpressen und foltern Menschen.“

Russlands Einfluss

Auch wenn die Europäische Union, die USA und China in Tadschikistan weniger Einfluss haben als Moskau, sollten sie in Betracht ziehen, gemeinsam mit Russland kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Konfliktprävention in die Wege zu leiten. Rahmons autoritäres Regime ist eine genauso große Gefahr für das Land wie eventuelle Angriffe aus dem benachbarten Afghanistan.

Moskau wird nicht versuchen, Rahmon zu politischen Reformen zu bewegen; doch die Strategie, den Status quo zu erhalten, um Stabilität zu fördern und eigene Einflussmöglichkeiten zu sichern, könnte die Situation weiter verschärfen. Die EU und die USA haben wenig politisches Gewicht und es außerdem versäumt, ihre technische Hilfe und Kooperationsprojekte an klare Bedingungen zu knüpfen. Das EU-Partnerschafts- und Kooperationsabkommen von 2010 beinhaltet „die Unterstützung wirtschaftlicher Reformen in Tadschikistan und die Förderung integrativer, wirtschaftlich und sozial nachhaltiger Entwicklungsprozesse“. Dieser Ansatz ist für zentralasiatische Staaten wie Tadschikistan nur wenig effektiv, da es ihnen an Exportprodukten sowie Reformwillen fehlt.

Mehr als nur Sicherheit

Die Zusammenarbeit mit den USA konzentriert sich hauptsächlich auf die Bereiche Verteidigungspolitik und Rechtshilfe, lokale Verwaltung und Transparenz; doch Reformen werden den Prioritäten in Afghanistan untergeordnet. Dass Menschenrechtsverletzungen im strategisch wichtigeren Usbekistan nicht genauso bemängelt werden wie in Tadschikistan, stellt die Unparteilichkeit der USA in Zentralasien infrage.

Der Westen sollte sich auf Rechenschaftspflicht, Menschenrechtsverletzungen, Korruption und den beständig schrumpfenden demokratischen Freiraum konzentrieren. Russland sollte die Sicherheitspolitik stärken, indem es Präsident Rahmon dazu drängt, sich an die Zielsetzungen des Friedensabkommens von 1997 zu halten, wirtschaftliche Reformen zur Arbeitsplatzbeschaffung durchzuführen und den Druck auf gläubige Muslime zu mindern. Moskau muss endlich den Zusammenhang zwischen politischen und religiösen Verfolgungen, wachsender Radikalisierung, Zerfall des Sicherheitsapparats und Fragilität des Staates verstehen.

Es liegt im Interesse Russlands, des Westens und der direkten Nachbarn Tadschikistans, dass Rahmons autoritärer Führungsstil gemildert wird. Angesichts des Zusammenhangs zwischen Repression und fehlender Sicherheit müssen alle auf einen friedlichen Übergang zu einer weniger autoritären Ära nach Rahmon hinarbeiten. Eine Einigung darüber, wie die Grenzen Afghanistans zu sichern sind, ist auch im Hinblick auf die führende Rolle der OVKS von zentraler Bedeutung. Russland sollte sich ebenfalls wieder an internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Drogenhandels beteiligen. Bedenken hinsichtlich Moskaus regionaler Ambitionen sind anderswo durchaus angebracht – Konfliktprävention in Tadschikistan ist jedoch in jedermanns Interesse.

DUSHANBE, TAJIKISTAN - SEPTEMBER 08: Tajikistan's President Emomali Rahmon greets people during a military parade marking the 25th anniversary of the Tajikistan Independence Day at Dusti (Friendship) Square in Dushanbe, Tajikistan, on 8 September 2016. ANADOLU AGENCY/Tajikistan Presidency.
Briefing 86 / Europe & Central Asia

The Rising Risks of Misrule in Tajikistan

With his seven-year term set to end in 2020, uncertainty is growing over whether Tajikistan’s long-time ruler President Rahmon will handpick a successor or continue his reign. Growing troubles at home and abroad ensure both scenarios are fraught with risk and must be managed prudently, lest the country become another source of regional disorder.


 

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I. Overview

Tajikistan’s 25 years as an independent state have been marred by poverty, endemic state corruption and the steady narrowing of political power to a single family. Its patriarch is President Emomali Rahmon, 64, who has ruled the country since 1992 through a carefully calibrated system of patronage and brutality. With Rahmon’s current seven-year term set to end in 2020, many observers believe he is now planning to hand over power to a close family member, probably his eldest son, Rustam, 29. This transition plan is fraught with risk, however, and will play out in a country riven by internal frailties and external vulnerabilities. The outside world has few levers in this Central Asian state of 8.7 million people. But its pivotal position in Central Asia, where it borders on both Afghanistan and China, should prompt external actors, especially Russia, to engage as far as possible to avoid a new source of regional disorder.

Over the past two years, President Rahmon has cleared the political space, removing any group or individual, ally or adversary he considered a potential threat. This provides him with a powerful argument against any international or domestic political actor tempted to call for change. Other than the president and his family, there are no organised, functional political forces left. It is his regime or nothing, with even parts of his own traditional powerbase increasingly marginalised. The resentment this produces could lead to a destabilising and potentially violent internal backlash. The fallout likely would be felt throughout Central Asia.

The international community has few options. Central Asian neighbours, including Russia and China, should focus on securing the vulnerable Tajik-Afghan border and China in particular should take steps to help revive Dushanbe’s failing economy. The European Union (EU), an important donor to Tajikistan, should push for an orderly transition even if devoid of democratic credibility. In taking these steps, all parties need to bear in mind the one overriding factor that constrains their influence: for now, Rahmon’s own personal interests dominate the country’s agenda.

II. Internal Uncertainties

A. Family Feuds

A key question for Tajikistan today is whether President Rahmon will forego power in 2020 and, if he does, whom he will choose as a successor. Rahmon, still relatively young at 64, is putting a transition plan in motion, if not for 2020 then later. Constitutional amendments passed in 2016, particularly one that lowers the president’s minimum age, suggest Rahmon’s son Rustam is the favourite.[fn]Crisis Group Europe and Central Asia Briefing N°78, Tajikistan Early Warning: Internal Pressures, External Threats, 11 January 2016.Hide Footnote Rahmon has been pushing Rustam into high-profile, powerful posts, such as that of mayor in the capital city of Dushanbe.[fn]“Рустами Эмомали назначен мэром Душанбе” [“Rustam Emomali appointed as mayor of Dushanbe”], Radio Ozodi, 12 January 2017.Hide Footnote If Rustam joins the senate as its chairman after he turns 30 in December 2017, as analysts and media have speculated, he could become president should his father die or became incapacitated.[fn]Kamila Ibragimova, “Tajikistan: Purge of ex-mayor’s allies picks up steam”, EurasiaNet, 15 February 2017. Crisis Group correspondence, Central Asia expert, September 2017.Hide Footnote

This scenario is far from certain, however. Rustam faces internal competition and is hampered by his own lack of skill as a government administrator and manager of patronage networks.[fn]Crisis Group interviews, local researcher and Western observer, Dushanbe and Khatlon, September 2016. Similar concerns are voiced by Western diplomats in the region. Crisis Group interviews, European diplomat, Bishkek, January 2017; U.S. diplomat, Astana, June 2016.Hide Footnote But he has consolidated informal power over the security services, which ultimately will be the decision-makers in the event of a contested succession.[fn]Crisis Group interview, local researcher, Dushanbe, September 2016. Foreign officials familiar with American-Tajik security cooperation also noted that Rustam has considerable influence over the security forces, often acting as if he were their boss when attending training and other exercises. Crisis Group interviews, Dushanbe, September 2016.Hide Footnote Moreover, although Western observers and members of the urban intelligentsia often describe Rustam as reckless, aggressive and lacking leadership qualities, the pool of potential successors is small.

[A]lthough Western observers and members of the urban intelligentsia often describe Rustam as reckless, aggressive and lacking leadership qualities, the pool of potential successors is small.

That pool consists of family members. Media speculation focuses on internal rivalries, mentioning Rustam’s sister Ozoda, 39, who runs the presidential administration and is reputed to be competent. She and her banker-businessman husband Jamollidin Nuraliyev at times are mentioned as a possible power couple, though Tajikistan’s patriarchal society works against her. Conflicts involving members of the extended family and could also trigger instability in the context of a succession.[fn]Ilkhom Nazarov, “Борьба за власть в Таджикистане. У Рустама Эмомали появилсяконкурент?” [“The struggle for power in Tajikistan. Does Rustam Emomali have a new competitor?”], Alternativnaya Politika, 28 October 2016. See also “Tajikistan’s anti-corruption drive sign of internal feud?”, EurasiaNet, 22 May 2017.Hide Footnote Rustam has struggled with his uncle (the president’s brother-in-law) Hasan Asadullozoda for control of revenues from the Tajik Aluminium Company (Talco), which provides up to 70 per cent of the Tajikistan’s foreign currency earnings.[fn]“Last year’s blackout reportedly costs TALCO at more than 8 million USD”, Asia-Plus, 1 May 2017.Hide Footnote Other family members feature in local conflicts over state resources. Without careful management, these internal family feuds could be destabilising, especially at a time of uncertainty over the presidency’s future.

B. Local Rivalries

The president’s regional power base is showing signs of disaffection. President Rahmon’s winning faction during the civil war (1992-1997) was based in Kulob, part of the cotton-growing area of Khatlon, on the country’s southern border with Afghanistan. Kulobis consequently dominate the most lucrative businesses and hold the most important positions in security structures, at the expense of those from other regions who feel they occupy subservient positions. That circle of power has narrowed, however, as money and resources have dwindled.[fn]Crisis Group interview, Tajik analyst, Dushanbe, September 2016.Hide Footnote The effect has been to sharpen fault lines among Kulobis, undermining the political unity that had allowed them to prevail. For example, Kulobis from other parts of Khatlon are losing out to Kulobis from Rahmon’s hometown, Danghara. This is feeding anger among many previously loyal supporters, who may not need much persuasion to take a stronger stance against the Rahmon clan.

The trouble brewing in Rahmon’s loyalist heartland is a bellwether for ten-sions in Tajikistan’s politically peripheral regions.

The trouble brewing in Rahmon’s loyalist heartland is a bellwether for tensions in Tajikistan’s politically peripheral regions. Any perception that President Rahmon’s power is about to weaken could tempt areas suspicious of Dushanbe’s central power – such as the eastern area of Rasht and the mountainous Gorno-Badakhshan Autonomous Oblast (GBAO) – to take further steps toward autonomy. Rasht has long been known for its distrust of Dushanbe’s authority. Former United Tajik Opposition (UTO) members there have used force to retaliate against efforts by Dushanbe to enforce its writ, leading to killings of Tajik security and military forces.[fn]Crisis Group Europe and Central Asia Report N°162, Tajikistan: On the Road to Failure, 12 February 2009; Crisis Group Europe and Central Asia Report N°205, Tajikistan: The Changing Insurgent Threats, 24 May 2011. The UTO fought against the government during the civil war that began in 1992, but signed a peace agreement in 1997.Hide Footnote In GBAO, too, infringements on local autonomy resulted in bloody flare-ups in 2012 and 2014.[fn]Kirgizbek Kanunov, “Riots in Tajikistan’s Gbao raises fears of broader destabilization”, The Central Asia-Caucasus Analyst, 4 June 2014.Hide Footnote

Clashes in both Rasht and GBAO have embarrassed Rahmon, demonstrating the limits of his power. His response to the unrest in both regions was to cut deals and co-opt leaders by granting access to resources and other forms of patronage.[fn]Crisis Group Report, Tajikistan: The Changing Insurgent Threats, op. cit., p. 10.Hide Footnote Given Tajikistan’s weak finances, this is far from sustainable. Moreover, Rahmon’s successor may not have the skills required to navigate a fraught political environment.

C. Economic Troubles

Tajikistan’s systemic economic problems are part of the reason government resources are shrinking. Many sectors are suffering: confidence is low in Tajikistan’s currency; remittances from Russia decreased in 2016;[fn]Remittances from Russia fell to $1.9 billion in 2016 compared to $2.2 billion in 2015. “Central Asia’s remittances: Take two”, EurasiaNet, 22 March 2017.Hide Footnote the real-estate market is crashing; and half of all bank loans are non-performing. The Tajik government this year issued high-yield bonds to raise revenue,[fn]Natasha Doff and Lyubov Pronina, “Junk bond fever hits a new high in Tajikistan”, Bloomberg, 11 September 2017.Hide Footnote which has allowed them to avoid working with international financial institution or donors who ask for reforms.

The government points to the Russian economic crisis as the primary cause of its woes, but fiscal mismanagement and predatory economic policies have also played a significant role over the past decade. Diplomats say the lack of accountability remains a major hurdle for international financial support.[fn]Crisis Group interview, Western diplomat, Bishkek, January 2017. The banking sector in particular remains fragile. “Papa’s purse: Faced with signs of fraud, some donors look the other way”, The Economist, 18 June 2015.Hide Footnote In 2016, the Tajik government declined an offer of up to $200 million in the form of grants and loans from the World Bank, because of the pre-conditions attached, which involved reform of the banking sector, currently largely controlled by Rahmon family members and associates.[fn]The conditions included wholesale reforms of the banking sector, including changing top management at Tajikodirotbank and Agroinvestbank.Hide Footnote Nor did the EU or International Monetary Fund (IMF) provide financial support to the Tajik budget in 2016.[fn]“Tajikistan: Strong Growth with a Challenging Outlook”, Country Economic Update, World Bank Group, spring 2017. Hide Footnote Tajikistan’s successful foray into the bond market arguably has weakened the leverage of donors seeking to impose political conditionality on aid and loans.[fn]Crisis Group interview, Western diplomat, Brussels, September 2017.Hide Footnote

The public bears the brunt of these persistent economic difficulties. A third of Tajikistan’s population is undernourished and malnutrition is the underlying cause of about one third of child deaths,[fn]“The Republic of Tajikistan”, World Food Programme, 2016; Tajikistan, “Annual Report 2015”, UNICEF.Hide Footnote a higher proportion than in any of the other former Soviet republics. But the economic crisis also affects the corruption and patronage networks behind Rahmon’s rule. Citizens and private businesses increasingly are unable to pay bribes to law enforcement officers and government officials. These officials, in turn, have become increasingly aggressive as they struggle to pay debts incurred to finance the bribes they had to pay to obtain their jobs.[fn]Crisis Group interview, Tajik analyst, Dushanbe, September 2016.Hide Footnote In short, economic realities are placing an increasingly fragile power structure under strain, raising questions about its long-term viability.

D. Migration

Migration is the main outlet for Tajiks suffering from social, political and economic tensions. More than a million Tajiks live and work in Russia, which helps defuse a potential source of instability by absorbing working age men who might otherwise be under- or unemployed at home. But there is a flip-side as Moscow could force the migrants to return, which gives it important leverage over the Tajik president and serves as a considerable constraint on his dealings with Russia.

Moscow’s priority is to have a compliant partner and an ongoing military presence in Tajikistan.

Moscow’s priority is to have a compliant partner and an ongoing military presence in Tajikistan. A senior member of the Islamic Renaissance Party of Tajikistan (IRPT), an opposition party banned in October 2015, said, “Russia tolerates, not supports, Rahmon, because there are no other options really … whether Russia will support his eldest son, Rustam, [in his succession bid] will depend on how Rustam behaves”.[fn]Crisis group phone interview, Bishkek, August 2017.Hide Footnote Although it seems unlikely at this stage, Moscow could threaten to expel Tajik migrants should bilateral relations deteriorate, presenting the current or incoming president with an enormous crisis.

Emigration from Tajikistan also concerns the EU as the number of Tajik asylum seekers is rising. In 2016, 3,230 Tajiks applied for asylum in EU countries, up from 1,160 in 2015 and 605 in 2014.[fn]“Asylum and first-time asylum applicants by citizenship, age and sex annual aggregated data (rounded)”, Eurostat, consulted by Crisis Group August 2017.Hide Footnote An IRPT member living in Europe said, “if something happens in Tajikistan, Tajik refugees will come to Europe. It is cheaper and easier for Tajiks to get to Europe than for Syrians”.[fn]Crisis Group phone interview, IRPT member in exile, July 2017.Hide Footnote European officials express fears that Russia could use an influx of Central Asian migrants to heighten tensions over migration in Europe.[fn]Crisis Group interviews, EU diplomats, Delhi, India, June 2016; Brussels, May 2017. See also: Jozef Lang, “Central Asia: the crisis of the migration model and its potential impact on the EU”, Osrodek Studiow Wschodnich (OSW), 25 April 2017.Hide Footnote

III. A Jihadist Threat?

A. Afghanistan

For years Tajikistan has confronted the risk of jihadist spillover from across its 1,400km border with Afghanistan. The emergence of the Islamic State of Iraq and the Levant-Khorasan Province or the Islamic State-Khorasan (IS-K), an affiliate of the Islamic State in Iraq and Syria (ISIS), has led both Russian and U.S. officials to express concern that the movement may reset its priorities northward and attempt to make inroads into Central Asia.[fn]Vladimir Dobrovolskiy, “Россия обеспокоена афганским крылом ИГ” [“Russia is worried about the Afghan wing of ISIS”], RIA-Novosti, 5 October 2016. In February 2017, the U.S. warned that IS-K had assembled a network that included former Islamic Movement of Uzbekistan (IMU) members. “These groups benefit from complementary capabilities and networks and require continuous pressure to prevent the emergence of a new, more virulent organization in which the new whole is more dangerous than the sum of the previous parts”. “Statement for the Record by General John W. Nicholson, Commander U.S. Forces – Afghanistan Before the Senate Armed Services Committee on the Situation in Afghanistan”, 9 February 2017.Hide Footnote The presence of Central Asian militants within IS-K ranks, albeit as a minority, aggravates such fears.[fn]Crisis Group correspondence, security official, March 2017.Hide Footnote So too does increasing instability in Afghanistan’s north east, close to the Tajik border.

The immediacy of the threat remains open to debate, however. Although the situation in northern Afghanistan is deteriorating, most incidents along the Tajik-Afghan border appear to be related to smuggling rather than incursions into Tajik territory or attempts to attack the Tajik state.[fn]Crisis Group interview, local analyst, Dushanbe, September 2016.Hide Footnote Though its emergence is worrisome, the IS-K is still dwarfed by the Taliban, which remains by far the largest armed opposition group and whose leaders express no territorial interest beyond Afghanistan’s borders. The Taliban arguably has been the main check on ISIS’s growth in Afghanistan, often moving quickly to crush IS-K factions.[fn]“Afghan Taliban issues statement for the Central Asian countries”, Khaama Press, 18 July 2016. There recently have been reports of collaboration between Taliban and IS-K militants, including during one offensive near Sar-e Pul, but overall the two movements compete. Even during the Sar-e Pul incident, UN investigators found no evidence of operational ties between the local IS-K faction and the core of the movement in eastern Afghanistan. See, for example, Josh Smith, “Joint Taliban Islamic State raid killed unarmed Afghan militia, civilians: UN”, Reuters, 20 August 2017.Hide Footnote Moreover, the core of the IS-K remains in eastern provinces closer to Pakistan than Central Asia. Whether the small militias in the north that claim to be part of IS-K have direct operational ties to forces in the east is unclear. Nor is it clear, for now, that the Central Asian militants fighting alongside the Taliban, including in the north east, have Tajikistan in their sights.[fn]See, for example, Obaid Ali’s series “The Non-Pashtun Taleban of the North”, Afghan Analysts Network, January-September 2017.Hide Footnote

Tajikistan’s inherent weakness and porous borders make it vulnerable, however. Traffickers have been moving large volumes of drugs across the Afghan border for over two decades, providing revenue to security officers who, in turn, support Rahmon and his inner circle.[fn]Filippo De Danieli, “Counter-narcotics Policies in Tajikistan and Their Impact on State Building”, Central Asian Survey, vol. 30, no. 1 (2011), pp. 129-145; David Lewis, “High Times on the Silk Road: The Central Asian Paradox”, World Policy Journal, vol. 27, no. 1 (2010), pp. 39-49.Hide Footnote The governing elite’s role in cross-border narcotics smuggling may help it manage the border informally for now, but in the longer-run such activities undermine efforts to secure it. So long as corrupt officials have an interest in keeping the border porous, there is a danger that militants – not just drugs – will spill over from Afghanistan into Tajikistan.

B. Radicalisation

Under the guise of combating jihadists, authorities in Dushanbe have quashed internal dissent and repressed Islamic practices.[fn]Crisis Group Briefing, Tajikistan Early Warning, op. cit.Hide Footnote The government restricts its citizens’ ability to display piety and publicly adhere to Islamic norms. Police have forcibly shaved men’s beards, and registered or even arrested women who wear hijabs.[fn]Anora Sarkorova, “Tajikistan’s battle against beards to ‘fight radicalisation’”, BBC News, 21 January 2016. Ishaan Tharoor, “A city in Tajikistan is drawing up lists of women who wear hijabs”, The Washington Post, 22 August 2016; “Isfara resident jailed for shooting cell phone video of detention of women wearing hijab”, Asia-Plus, 31 May 2016. See also: “Минкультуры разрабатывает образцы исконно таджикской одежды” [“Ministry of culture is developing the samples of the original Tajik clothing”], Radio Ozodi, 21 July 2017.Hide Footnote The government also forbids anyone under the age of eighteen from attending a mosque and prohibits anyone under 35 from making the pilgrimage to Mecca.

Tajiks resent these policies, which apply only to certain citizens. The economic or political elite faces few such restrictions. Young members of criminal gangs and the sons of government officials are seen wearing beards and the wives of government officials wear hijabs, sometimes because their husbands order them to.[fn]Sarvinozi Ruhulloh and Shahloi Abdulloh, “Баъзе мақомдорони тоҷик зани худро ба ҳиҷобпӯшӣ маҷбур мекунанд” [“Some Tajik officials force their own wives to wear a hijab”], Radio Ozodi, 5 November 2016.Hide Footnote While the security services claim the bulk of militants travelling to Syria and Iraq to join the ranks of ISIS come from the opposition IRPT – thereby linking Islamism in Tajikistan to jihadism abroad – a prominent Tajik expert on radicalisation disputes that:

We have this stereotype that people who leave for Syria are usually from areas that were pro-opposition during the civil war, but it is not true. It is actually the opposite. People from the areas known for being pro-communist [pro-Rahmon] during the war leave more. A lot of Uzbeks leave, a lot of Ku-lobis leave. Even Gulmurod Khalimov who left, is Kulobi, always fought on the government’s side and was never in the opposition.[fn]Crisis Group phone interview, Tajik analyst, Bishkek, July 2017. Gulmurod Khalimov is a former high-ranking security official who defected to ISIS in Syria in May 2015 becoming ISIS’s “minister for war”. He was reportedly killed in Syria in April 2017, but in July 2017 two militants said in videos that he was still alive. Russia subsequently said it had killed him during an airstrike on Deir el-Zour, eastern Syria, on 5 September 2017. Tom Parfitt, “Russia ‘kills Isis commander in Syrian airstrike’”, The Times (UK), 8 September 2017. See also: “Islamic State Threatens Central Asia”, Crisis Group blog, 8 June 2015.Hide Footnote

The government’s refusal to distinguish violent jihadists from non-violent individuals who are visibly devout or hold anti-government views risks making all of them enemies. This contributes to popular frustration, which with the right trigger could bubble over into street protests, other types of resistance – or even violence.[fn]Crisis Group phone interview, Tajik analyst, June 2017.Hide Footnote

IV. Conclusion

Tajikistan’s current trajectory is cause for concern. In less than three years, the country’s president is – in theory – obliged to transfer power. Whether President Rahmon will do so is uncertain, but either continuation or succession could result in turmoil. Feuds inside the ruling family and rivalries among Tajikistan’s various regions, including those that have previously supported the president, form a turbulent political backdrop. The regime’s margin for manoeuvre is narrowing in the context of a troubled economy, institutional dysfunction and growing instability in Afghanistan. The next president will inherit a fragmented state with low levels of trust in government if not deep hostility toward the state. Many constituencies possess a capacity for violence.

Foreign powers have little leverage over Rahmon’s government, which is hostile to any external criticism. Western powers appear reluctant to expend limited political capital pushing for reforms that might over time strengthen Tajikistan’s institutions but whose prospects for now appear remote.

Russia and China hold more cards, but have decided so far not to play them. As the main outside power engaged in Tajikistan, Russia has a major interest in securing the Afghanistan-Tajikistan border and ensuring Tajikistan does not become a victim of jihadist violence. Yet despite occasional signs of impatience, Moscow tolerates Rahmon if only for lack of a viable alternative.[fn]Crisis Group Briefing, Tajikistan Early Warning, op. cit.Hide Footnote China, which holds over half of the country’s debt and wants to protect its growing economic assets, is also concerned about Afghanistan and has therefore stepped up security cooperation with Tajikistan.[fn]On 31 August 2017, Rahmon and Chinese President Xi Jinping, meeting in Beijing, signed a “comprehensive strategic partnership”, including an agreement to share intelligence information. Christian Shepherd and Tom Hogue, “Tajikistan agrees to more intelligence exchanges with China”, Reuters, 1 September 2017. See also, Crisis Group Europe and Central Asia Report N°245, Central Asia’s Silk Road Rivalries, 27 July 2017.Hide Footnote Most of all, China seeks to counter Islamic extremism, separatism or terrorism in its restive Xinjiang Uighur Autonomous Region, which borders Tajikistan and is home to a small minority of ethnic Tajiks. Yet despite these interests, Russia and China are even less likely than Western powers to press for meaningful political or institutional reform.

Foreign powers have few good options, but they share an interest in a smooth transition whenever it occurs. Central Asian countries, Russia and China, with help from the EU and U.S., should focus in the interim on bolstering vulnerable borders to prevent violence from spilling throughout the region. With the limited leverage they have, EU and U.S. political engagement should stress the risks of political exclusion urging Dushanbe to refrain from repressive measures that could undermine the transition, triggering instead instability and violent conflict.

Bishkek/Brussels, 9 October 2017